Sinnlichkeit

Als Sinnlichkeit wird die Hingabe, die Beflügelung und das Erleben durch unsere Sinne bezeichnet. Sinnlichkeit ist  die Vorstufe der Erotik.

Sehen

Unsere Augen werden täglich überflutet von Informationen. Wir sehen Dinge, Bilder, grell und häufig auch sehr schrill, die wir meist nicht mehr sehen wollen. Die Medien überfordern uns mit visuellen Reizen und wir zweifeln sehr häufig ob wir überhaupt noch in der Lage sind unsere eigenen Bilder zu sehen. Noch nie hatten unsere Augen so viel zu tun. Noch nie hatten unser Augen Ent-spannung so nötig.
Gönnen Sie Ihren Augen ab und zu eine Ent-spannung und entziehen Sie Ihren Augen die Flut von Bildern.

Hören

In Zeiten der Liebe, sind wir unserer Macht der Klänge bewusst. Jeder/Jede von uns weiß um die Macht des leisen oder lauten Tones, der sanften Stimme, die genau in Momenten der Liebe den Ohren schmeichelt und Phantasien anregt, die zum Schauspiel vor unserem inneren Auge werden. Es ist der Klang der Stimme, der uns Vertrauen, Verspieltheit und Emotionalität wahrnehmen lässt. Vielleicht ist es der Champagnerkorken der ihren Gehörsinn beflügelt, oder das Ausziehen von seidiger Wäsche, das Geräusch des Satinbettes oder die leise, sanfte Musik, die die Situation untermalt.
Was immer es auch ist, lassen sie bitte Ihre/n PartnerIn teilhaben.

Riechen

Über das Riechen sind wir uns am wenigsten bewusst. Unser Seele wird jedoch über das Riechen am meisten berührt. Man sagt auch, die Nase sei die Pforte zu Leben und Tod.
Ohne uns wirklich bewusst zu sein, wird heute die Wirkung von Gerüchen psychologisch eingesetzt. Im Einkaufscentrum werden gezielt Nahrungsmittel beduftet. Selbst die Autoindustrie nutzt dieses Wissen.
Kennen sie den Geruch des Frühlings, den eines Räucherstäbchens oder ihres Lieblingsparfums? Den Duft einer Rose, von Flieder, von frischem Gras, usw?

Schmecken

Es ist ein sehr altes Ritual, dass der Liebesnacht immer ein gemeinsames Mahl vorausgeht. Wenn Sie das Essen mit Jemand teilen, dann signalisiert das, dass sie mehr mit diesem Menschen gemeinsam haben. Zwischen dem Essen und dem Liebessspiel gibt es viele Parallelen. Bei Beiden bricht eine Flut von Sinneseindrücken über uns herein.
Mit einem wundervollen Essen können Sie den ganzen Körper zu einer Landschaft der Sinnlichkeit erheben. Das gemeinsame Essen ist Wertschätzung und wer sich wertgeschätzt fühlt wird mit seinen Gefühlen großzügiger sein.
Werden Sie sich dessen bewusst und machen Sie ihr nächstes gemeinsames Mahl zu einem zentralen Bestandteil.

Fühlen

Wir nehmen täglich visuell mannigfaltig Reize auf, jedoch ist die Berührung immer noch der Reiz, der uns am meisten stimuliert. Berührung ist innig und gleichzeitig ist Sie die sinnlichte Art der non-verbalen Kommunikation. Was bei einer Berührung passiert, macht für einen kurzen Moment Worte (verbale Kommunikation) unnötig.
In unserer heutigen Gesellschaft ist Berührung ein Fremdwort. Berührung/Umarmung findet nur noch sehr selten statt. Wir vergessen diesen Sinn, unseren Körper und nehmen uns schlussendlich nicht mehr wahr.
Schärfen Sie Ihre Sinne neu. Gestalten Sie ihre Sinnlichkeit.


SinnLich - Institut für Psychologische Beratung + Sinnlichkeits-Training
Sabine Lahme, Im Rottfeld 5, 40239 Düsseldorf, Tel: 0211- 59820740